Können Cannabinoide (CBD) bei Migräne helfen? Wir klären auf!


Migräne geht weit über die typischen Kopfschmerzen hinaus. In der Regel dauert ein Migräne-Anfall zwischen 4 und 72 Stunden. Dabei gehen selbst die alltäglichsten Aktivitäten mit Begleiterscheinungen einher und verstärken diese enorm. Dazu gehört auch, dass die Betroffenen Lärm, Licht oder hektische Bewegungen als überaus schmerzend und sehr belastend wahrnehmen.

Migräne wird daher sowohl für Betroffene und ihre Umgebung als eine krasse Einschränkung der Lebensqualität empfunden, der den normalen Alltag stark eingrenzt. Denn die Symptome können mitunter extrem heftig ausfallen und jegliche Aktivität verhindern, da nur noch absolute Bettruhe und Dunkelheit wieder zu einer allmählichen Verbesserung des eigenen Wohlbefindens führen.

Der weitere Verlauf eines Migräne-Anfalls

In rund drei Viertel der Fälle tritt die Migräne ohne sogennante Aura auf. Oftmals kündien sich diese 24 Stunden vorher schon mit allgemeinen Anzeichen wie Müdigkeit, Reizbarkeit oder Verdauungsprobleme an. Der Kopfschmerz setzt ein, meist am Morgen, und nimmt allmählich im Verlauf des Tages an Kraft und Intensität zu. Der Kopfschmerz ist oft massiv, begleitet von einem brennenden oder stechenden Schmerz. Der Schmerz kann einzeln oder auf einer oder anderen Seite des Kopfes auftreten. Übelkeit und Erbrechen sind weit verbreitet, ebenso wie Lärm- und Lichtunverträglichkeit. Andere Anzeichen sind: allgemeine Hitze- und Kälteempfindungen, Taubheitsgefühl und Kribbeln am ganzen Körper.

Bis zu drei Tage kann ein Migräneanfall dauern, viele Patienten sind dann dazu gezwungen, alle Aktivitäten einzustellen und im Bett zu bleiben. Er nimmt zunächst oft an Intensität zu, bevor er wieder ganz verschwindet. Wenn der Anfall endlich vorüber ist, verspürt der Patient oft ein Gefühl von innerer ausgeglichenheit oder gerät sogar in einen Zustand des Glückes. 

Bestimmte Schmerzmittel können dabei helfen, die Symptome von Migräne vorübergehend zu lindern, weisen aber oft auch viele negativen Nebenwirkungen auf. Hier kann CBD-Öl  eine wirksame Alternative sein.

Bei Migräne sorgt CBD dafür, dass die im menschlichen Gehirn vorhandenen Rezeptoren angeregt werden. Auf diese Weise wird der Ausstoß verschiedener Botenstoffe verstärkt.   Zudem kann CBD bei Migräne mit einer entkrampfenden und entspannenden Wirkung auf das menschliche Nervensystem nachhaltig einwirken. CBD kann bei Migräne ebenfalls so  Symptomen wie etwa Übelkeit oder Verdauungsstörungen entgegenwirken.

Forschung zu Migräne und CBD

Die Forschung über den Einsatz von CBD-Öl bei Migräne hat gerade erst begonnen und nimmt erst richtig an Fahrt auf. Dies ist zum Teil auf die Hindernisse bei der Legalisierung von Cannabis zurückzuführen.
Dennoch konnten bereits schon jetzt Laboruntersuchungen zeigen, dass CBD bei diversen Formen von chronischen und akuten Schmerzen helfen kann. Dazu gehört unter anderem Migräne.

Eine im Jahr 2016 veröffentlichte Studie untersuchte die Verwendung von medizinischem Marihuana bei Migräne. Forscher fanden heraus, dass von den 48 befragten Personen etwa 40 Prozent weniger Migränefälle insgesamt meldeten. 

Zusätzliche Forschungsarbeiten sind dringend notwendig, um die Auswirkungen des reinen CBD-Öls auf die Migräne noch besser einschätzen zu können.

Fazit:
Es bedarf zwar noch einiger Forschung aber schon jetzt hat sich gezeigt wie gut CBD bei Migräne helfen kann. Am Ende der Vergleichsstudie berichteten übrigens die Teilnehmer über ein Linderung der Migränebeschwerden und einer besseren Lebensqualität.